Diese Website verwendet Cookies, um zu gewährleisten, dass Sie beim Besuch der Website die bestmögliche Erfahrung haben. Für weitere Informationen hierzu konsultieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Um der Verwendung nicht essentieller Cookies zuzustimmen, klicken Sie bitte auf "Ich stimme zu"
Schön, dass du hier bist! In Kapitel 2 haben wir besprochen, dass Dankbarkeit weit mehr ist als eine höfliche Geste. Sie ist ein gezielter Eingriff in deine Gehirnchemie. Hier erfährst du, was genau unter deiner Schädeldecke passiert, wenn du „Danke“ sagst.
Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal gehört. Er stammt von dem Psychologen Donald Hebb und beschreibt das Fundament der Neuroplastizität.
Wenn wir uns in Dankbarkeit üben, aktivieren wir gleichzeitig das Belohnungszentrum (den Nucleus accumbens) und den präfrontalen Cortex. Das Besondere: Dankbarkeit ist ein „Antagonist“ zu Angst. Dein Gehirn kann biologisch gesehen nicht gleichzeitig in einem Zustand tiefer Dankbarkeit und akuter Angst sein.
Der chemische Cocktail: Durch regelmäßiges Training erhöhst du die Dichte von Dopamin- und Serotonin-Rezeptoren.
Dopamin sorgt für den Antrieb und das „Belohnungsgefühl“.
Serotonin reguliert deine Stimmung und wirkt wie ein natürliches Antidepressivum.
Gleichzeitig sinkt der Cortisolspiegel (dein primäres Stresshormon) um bis zu 23 %, wenn du eine dankbare Grundhaltung kultivierst.
Hier sind die Quellen und führenden Experten, auf deren Arbeit die Erkenntnisse aus Kapitel 2 basieren:
Robert Emmons (UC Davis): Er gilt als der weltweit führende Experte für Dankbarkeit. Seine Studien zeigen die langfristigen Auswirkungen auf die physische Gesundheit. Link: emmons.faculty.ucdavis.edu
Greater Good Science Center (UC Berkeley): Eine der besten Ressourcen für wissenschaftlich fundierte Artikel über Dankbarkeit und Wohlbefinden. Link: greatergood.berkeley.edu - Gratitude
Andrew Huberman (Stanford University): In seinem Podcast erklärt der Neurobiologe extrem präzise, wie Dankbarkeit die neuronalen Schaltkreise verändert. Link: Huberman Lab - The Science of Gratitude
Studie zur Gehirnaktivität (fMRT): „Neural correlates of gratitude“ – Eine faszinierende Studie, die zeigt, welche Hirnareale bei Dankbarkeit aufleuchten. Neural correlates of gratitude