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Herzlich willkommen im digitalen Begleitbereich! In Kapitel 1 haben wir den Grundstein für eine Positivität gelegt, die nicht auf Verdrängung, sondern auf Akzeptanz und psychologischer Flexibilität basiert. Hier findest du tiefergehende Informationen und die direkten Quellen zu den besprochenen Inhalten.
In der Psychologie sprechen wir oft von der „Erlebnisvermeidung“. Das ist der Versuch, unangenehme Gedanken oder Gefühle zu unterdrücken. Die Forschung zeigt jedoch: Je mehr wir versuchen, einen Gedanken (wie „Ich habe Angst“) zu unterdrücken, desto präsenter wird er.
Warum Akzeptanz eine Superkraft ist: Wenn wir Akzeptanz praktizieren, geben wir den inneren Kampf auf. Das bedeutet nicht, dass uns der Schmerz gefällt. Es bedeutet, dass wir aufhören, Energie für einen Krieg zu verschwenden, der nicht zu gewinnen ist. Diese freiwerdende Energie nutzen wir im Sinne der ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), um werteorientiert zu handeln.
„Akzeptanz bedeutet nicht, die Waffen zu strecken, sondern das Schlachtfeld zu verlassen, um sich dem zuzuwenden, was wirklich zählt.“
Hier findest du die wichtigsten Primärquellen und weiterführende Plattformen zu den Themen aus Kapitel 1:
Authentic Happiness (University of Pennsylvania): Die offizielle Plattform von Martin Seligman mit kostenlosen Tests zum Wohlbefinden. Link: sas.upenn.edu/authentic-happiness
VIA Character Strengths: Erfahre mehr über deine Stärken – ein zentraler Teil des PERMA-Modells. Link: viacharacter.org
The Happiness Trap (Ressourcen von Russ Harris): Kostenlose Arbeitsblätter und Videos zur Kognitiven Defusion und Akzeptanz. Link: www.actmindfully.com.au
ACBS (Association for Contextual Behavioral Science): Die wissenschaftliche Heimat der Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Link: contextualscience.org
The Center for Healthy Minds (Dr. Richard Davidson): Einblick in die aktuelle Forschung zur Veränderung des Gehirns durch Meditation. Link: centerhealthyminds.org
Sara Lazar (Harvard University): Youtube-Video: TED-Talk zu Ihrer Forschung betr. Meditation und deren Effekte auf das Gehirn. Link: https://www.youtube.com/watch?v=m8rRzTtP7Tc
Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, lade ich dich ein, die „Busfahrer-Metapher“ aus der ACT zu vertiefen. Stell dir deine negativen Gedanken als lästige Passagiere vor, die dich anschreien, wo du hinfahren sollst. Du musst sie nicht rauswerfen (Akzeptanz), aber du bleibst am Steuer (Werte).